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Softwareentwicklung – eine Profession!

„Das geht doch schnell!“ Es gibt keinen Softwareentwickler der diesen Satz noch nicht von einem Kunden oder Anwender gehört hat. An sich ist diese Aussage nicht falsch, allerdings gilt es, diese Aussage im richtigen Kontext zu betrachten.

Geht man in der Geschichte der Softwareentwicklungzurück, wurden Programme um 1970 noch mit Lochkarten erstellt. Zu dieser Zeit hatte „schnell“ eine ganz andere Bedeutung. Einige Jahre später, als Programmiersprachen wie C, VB6, Java und C# den Markt beherrschten, war „schnell“ plötzlich tatsächlich schnell. Springt man in unsere aktuelle Situation, geht man dann davon aus, dass schneller noch schneller ist?

Die Zeitspanne, in der wir uns dabei bewegen, sind 40 Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums hat die Softwareentwicklung sich in vielen Disziplinen entwickelt. Zur Zeit der Lochkarten war es nicht vorstellbar, dass Software und IT solch eine Rolle spielen, dass Organisationen nicht ohne sie existieren oder wettbewerbsfähig sind. Mit steigender Bedeutung von Daten sowie Reduzierung der Kosten durch Automatisierung entwickelte sich der Bereich Softwareentwicklung, aus technologischer Sicht, in rasanter Geschwindigkeit.

Rückblickend auf diese Zeit muss die noch junge Disziplin der Softwareentwicklung den Tribut für diese rasante Entwicklung bezahlen. Während IT und Softwareentwicklung den Fokus auf technischen Fortschritt legten, hatten andere Bereiche den Schwerpunkt auf wirtschaftlich notwendigen Themen wie Re- und Neustrukturierung sowie Standardisierung. In dem wachsenden Bewusstsein von Selbstverständnis für Struktur und Ordnung in diesen Bereichen befand sich der Exot Softwareentwicklung, der es zuließ, Tätigkeiten auf kurzem Dienstweg und ohne große Abstimmung von Prozessen durchzuführen. Resultierend aus diesem Zustand stammt vermutlich die verbreitete Meinung, „Softwareentwicklung geht doch schnell“.

Um Software nachhaltig, stabil und zuverlässig zu entwickeln, bedarf es aufgrund steigender Komplexität und maßgeschneiderter Lösungen, mehr als nur Technologie und technikverliebter Entwickler. Der Schlüssel zur Generierung von Kundenzufriedenheit liegt darin, kundenorientiert zu arbeiten. Folgende Punkte bilden hierfür das Grundgerüst, wenn es darum geht Softwareentwicklung kundenorientiert zu gestalten:

  • kundenorientierte und transparente Prozesse mit der Möglichkeit den Kunden aktiv einzubeziehen
  • standardisierte und schlanke Kommunikationswege
  • Strukturen zur Dokumentation und Versionierung von Software
  • kontinuierlich verbesserte Konzepte zur Sicherung von Qualität und Zuverlässigkeit Ihrer Software

Softwareentwicklung ist mehr als ein Handwerk. Professionelle Softwareentwicklung benötigt ein hohes Maß an fachlicher Qualifikation, transparente und kundenorientierte Strukturen sowie die Fähigkeit, die Wünsche des Kunden zu verstehen und gemeinsam mit ihm zu definieren.

Mit diesem Bewusstsein und den notwendigen Strukturen ist es möglich Software, so schnell wie es die Anforderungen zulassen, zu entwickeln und Faktoren wie Kundenzufriedenheit und Qualität zu gewährleisten.